Pizza vom Grill
Portionen Vorbereitung
2-3Personen 1-2Stunden
Kochzeit
15Minuten
Portionen Vorbereitung
2-3Personen 1-2Stunden
Kochzeit
15Minuten
Zutaten
Für den Teig
  • 400g Mehl(Tipo 00) alternativ Typ 405
  • 200ml lauwarmes Wasser
  • 20g frische Hefe
  • 1EL Zucker
  • 2TL Salz
  • 4EL Olivenöl
Für die Pizzasauce
  • 250ml passierte Tomaten
  • 1 Knoblauchzehefein gehackt
  • 1EL Zucker
  • 1TL Oregano
  • 1/2 Zwiebelfein gehackt
Für den Belag
  • 1Handvoll PizzakäseMozzarella, Emmentaler o.ä
  • 3-4 Champignons pro Pizza
  • Oregano
Anleitungen
  1. Für den Teig zerbröselst du zunächst die Hefe in einer kleinen Schüssel und vermengst sie mit dem Esslöffel Zucker. Stelle die Mischung für 10 Minuten beiseite. Der Zucker startet die Hefe und verflüssigt diese.
  2. Im zweiten Schritt nun die übrigen Teigzutaten mit der flüssigen Hefemischung in einer Küchenmaschine mit Knethacken für 15 Minuten auf mittlere Stufe ordentlich verkneten.
  3. Anschließend den Teig mindestens 60 Minuten, es dürfen auch 120 oder 180 Minuten sein, zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Grundsätzlich gilt, wenn du weniger Hefe nimmst, was möglich ist, musst du die Garzeit verlängern. Der Teig sollte sein Volumen in jedem Fall verdoppeln.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Pizzasauce kalt vermengen und zur Seite stellen. Anmerkungen: Wie ich eingangs schon erwähnt habe, solltest du dir einen Pizzastein besorgen. Dieser hat den Vorteil, dass er die Hitze speichert. Ein handelsübliches Backblech heizt sich zwar auch auf, kühlt aber stark ab, wenn die Pizza darauf geschoben wird. Außerdem rutscht die Pizza auf einem Blech nicht so wie auf einem Schamottstein. Deshalb nutzen viele dann Backpapier. Das dient aber wiederum als Feuchtigkeitssperre, insofern solltest du kein Backpapier nutzen. Die Pizza gehört auf den Stein und wenn die Pizzaschaufel mit Maisgries oder ausreichend Mehl bestäubt wird, rutscht diese auch gut vom Schieber. Je länger der Teig nämlich auf der Schaufel liegt, insbesondere wenn schon Sauce oder Belag darauf ist, desto eher klebt er an der Schaufel fest. Also immer mit ausreichend Mehl oder Maisgries arbeiten.
  5. 5. Wenn du soweit bist, legst du deinen Pizzastein in den Grill und heizt diesen mit auf. Den Grill voll aufdrehen, denn du benötigst so viel Hitze wie es nur geht. Gerade bei niedrigen Temperaturen ist es wichtig den Stein mit aufzuheizen und nicht in den heißen Grill zu legen, da dieser sonst reißen könnte. Bevor du dann gleich die Pizza in den Grill schiebst müssen die Brenner unter dem Pizzastein unbedingt ausgeschaltet werden. D.h. die Hitze kommt nur noch von den Brennern rechts und links vom Pizzastein. – Du benötigst also einen Gasgrill mit mindestens drei Brennern!
  6. Wenn der Pizzateig ausreichend gegangen ist, holst du ihn aus der Schüssel und portionierst ihn in 250-300g Portionen. Bei 300g erhältst du zwei Pizzen die etwas dicker sind während du aus 250g Teig drei Pizzen mit etwas dünnerem Boden formen kannst.
  7. Den Teig formst du jetzt optimalerweise mit der Hand rund, oder du verwendest einen Teigroller. Der Vorteil beim Ausformen mit der Hand liegt darin, dass der Teig mehr Spannung behält und luftiger bleibt.
  8. Nun die Pizzaschaufel ordentlich „rutschfähig“ machen, so wie oben beschrieben. Den ausgerollten Teig auf die Schaufel legen und zügig mit ca. 2 EL Pizzasauce bestreichen. Nach Gusto mit Pizzakäse bestreuen und zuletzt die Champignons verteilen.
  9. Anschließend die Pizza auf den Pizzastein schieben und den Deckel des Grills schließen. Nicht vergessen die Brenner direkt unter dem Stein auszuschalten, sonst verbrennt dir der Boden. Nach 1 bis 2 Minuten die Pizza einmal drehen und dann für ca. weitere 3 Minuten fertig backen. (Eine genau Zeitangabe ist hier schwierig, weil diese stark von den sonstigen Gegebenheiten abhängig ist. Hier am besten nach Optik entscheiden!)
  10. Vor dem Servieren der Pizza noch etwas Oregano darüber geben, die Pizza schneiden, deinen Gästen servieren und dann sofort die nächste Pizza zubereiten.

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