Olly von LivingBBQ.de
Meine Rezepte
Entenbrust mit süßem Rosenkohl aus dem Smokervon Olly von LivingBBQ.deEs ist Winterzeit und somit passen Ente und Rosenkohl perfekt auf den Speiseplan! Im heutigen Rezept zeige ich dir ein fantastisches Rosenkohl Rezept, welches weit ab von den üblichen Zubereitungsmethoden ist. Dazu gibt es ein ganz simples Rezept für eine Entenbrust. Wie immer kannst du diese Rezepte natürlich auch in der heimischen Küche zubereiten. Da ich aber Outdoor- und Grillverrückt bin, habe ich Zubereitung natürlich draußen auf dem Grill bzw. im Smoker vorgenommen. Wenn du keinen Smoker hast, kannst du deinen gewöhnlichen Grill mit Deckel verwenden und fügst ein wenig Räucherholz für das Aroma hinzu. Entenbrust – Auf die Qualität kommt es an Wie beim Rindfleisch auch, solltest du beim Kauf von Geflügel auf die Qualität achten. Natürlich hat diese auch immer ihren Preis, aber am Ende esse ich lieber ein Stück weniger, als irgendwelches Fleisch aus Massentierhaltung. Du kennst diese Bilder sicherlich, das braucht keiner. Ich bevorzuge sogenannte „Label Rouge“ Enten. Hier kann ich mir sicher sein, dass diese artgerecht gehalten und ernährt worden sind. Es handelt sich hierbei nicht um eine Marke, sondern ein Gütesiegel, welches französische Geflügelproduzenten geschaffen haben. Die Label Rouge Produkte sind somit nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden, sondern erfüllen selbstauferlegte Qualitätsstandards, zum Wohl der Tiere und der Qualität des Produktes. Kommen wir aber zu den Zutaten des heutigen Gerichtes, welches für 4 Portionen gedacht ist. Bevor es losgeht noch eine kleine Anmerkung zum Zeitmanagement. Die Zeitangabe für den Rosenkohl kann, wie beim Fleisch auch, aufgrund verschiedener Einflussfaktoren abweichen. Da es wichtig ist die Entenbrust auf den Punkt zuzubereiten, empfehle ich bestenfalls den Rosenkohl warm zu stellen und das Hauptaugenmerk auf die Zubereitung der Entenbrust zu legen. Für die Zubereitung der Entenbrust benötigst du noch eine Gusspfanne (alternativ eine Gussplatte) für den Grill. Diese wird ohne zusätzliches Fett im Grill sehr hoch erhitzt. Fazit: Das ist echtes Soulfood. Knusprig gebratene, saftig leckere Entenbrust mit einer traumhaften Kombination aus Rosenkohl mit der Süße des Ahornsirups und den Aromen der Pekannuss und der getrockneten Cranberrys. Mir bleibt nur eins zu sagen: Guten Appetit! So macht grillen auch im Winter Spaß!
Rinderragout aus dem Dutch Ovenvon Olly von LivingBBQ.deRinderragout oder Rindergulasch sind klassische Schmorgerichte die ideal in die Winterzeit passen, wenn es draußen so allmählich kalt und ungemütlich wird. Wenn du dann den Deckel des Topfes anhebst und dir der Duft des angebratenen Fleisches und Gemüse entgegenkommt, steigen sofort die Erwartungen und die Vorfreude auf ein leckeres wärmendes Essen. Es gibt unzählige Möglichkeiten ein Ragout zuzubereiten, nicht nur in Bezug auf die Gewürze, sondern schon bei der Auswahl des Fleisches. Hier kann das unterschiedlichste Fleisch zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Rind, Lamm, Hühnchen oder natürlich auch Wild. Ich habe mich in diesem Rezept heute für ein Rinderragout entschieden, welches mit wenigen Zutaten auskommt, aber deshalb nicht weniger lecker ist. Beim Rinderragout darf das Rindfleisch auch etwas mehr Fett enthalten, wie zum Beispiel Rindernacken. Allerdings habe ich mich in meinem Rezept für ein Stück aus der Hüfte entschieden. Rinderragout aus dem schwarzen Gusstopf Das Ragout zählt genau wie das Gulasch zu den klassischen Schmorgerichten. Beim Ragout wird zunächst das Fleisch bei hoher Hitze angeröstet, um leckere Röstaromen zu kreieren, die sich später mit den übrigen Zutaten verbinden. Da steckt der volle Geschmack drin, das ist wie bei einem guten Steak. Die Röstaromen machen den entscheidenden Unterschied. Der Unterschied zum Gulasch liegt übrigens darin, dass beim Gulasch die Zubereitung in umgekehrter Reihenfolge stattfindet. Hier kommt das Fleisch erst an zweiter Stelle. Ein weiteres Erfolgskriterium bei der Zubereitung ist eine sehr lange Gardauer, die das Fleisch in seiner Struktur aufbricht und am Ende super zart macht. Outdoorcooking im Dutch Oven Natürlich kannst du das Rinderragout auch im Bräter im heimischen Ofen zubereiten, aber als echter Outdoorcooking-Fan wird ein solches leckeres Schmorgericht in einem Dutch Oven draußen in der Natur zubereitet. Falls du nicht weißt was ein Dutch Oven ist, es handelt sich um einen recht schweren Gusstopf mit einem Deckel, der einen kleinen Rand obendrauf hat. Das Gusseisen ist in der Lage die Hitze sehr gut zu speichern und gleichmäßig an die Speisen beim Garen abzugeben. Geheizt wird mit Grillbriketts, die unter dem Dutch Oven und oben auf dem Deckel (deshalb der Rand) platziert werden. Das Setup dazu erfährst du gleich noch in den Zubereitungsschritten. Kommen wir jetzt erst einmal zu den Zutaten für das Rinderragout aus dem Dutch Oven.
Das perfekte Steakvon Olly von LivingBBQ.deDie Weihnachtszeit ist vorbei und wenn wir mal ehrlich sind, wurde vermutlich wieder ausreichend geschlemmt und in vollen Zügen gutes Essen genossen. Da wird es Zeit mal kurz über das nächste Rezept nachzudenken und evtl. weniger bis keine Kohlenhydrate zu uns zu nehmen. Das Stichwort lautet „Low Carb“. Und dass man trotz ein wenig Zurückhaltung bzw. gezielter Essenzubereitung nicht verzichten muss, zeige ich dir in diesem Rezept. Es wird nämlich ein leckeres Steak geben und dazu Ziegenkäsetaler, die wir mit ein paar Zutaten verfeinern werden. Das perfekte Steak Mein Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Steak. Bevor ich jetzt ein paar Worte zum Grillen eines Steaks verliere, hier noch ein gut gemeinter Hinweis. Wenn du dir ein Steak kaufst, ich habe heute übrigens ein dry-aged T-Bone Steak verwendet, dann achte unbedingt auf die Qualität. Es muss nicht zwangsläufig ein dry-aged Steak sein, aber grundsätzlich lohnt es sich ein paar Euro mehr für ein Steak auszugeben, dafür aber ggfs. einfach weniger Fleisch zu essen. Ich verspreche dir, dass das gute Stück dann ein echtes Geschmackshighlight sein wird. Weniger ist also wie so oft mehr. Was die Dicke des Steaks angeht, kaufe lieber ein Steak mit 4-6 cm Dicke und teile es später auf, als wenn du zwei oder drei dünne Lappen kaufst. Der Vorteil eines dicken Steaks ist, dass es nicht so schnell übergart und die Zubereitung sehr viel einfacher ist. Ein Steak zu grillen ist im Grunde nicht so schwer, wenn du ein paar Regeln beachtest. Neben der o.g. Qualität die das Fleisch haben sollte, ist es das Ziel, dass dein Steak eine leckere Kruste hat und einen zartrosa Kern, der möglichst gleichmäßig durchgehend ist. Perfekt ist das Steak also dann, wenn es neben dem tollen Geschmack auch eine grandiose Optik hat. Was die Farbe angeht, so entscheidet dein persönlicher Geschmack selbstverständlich. Die Optik ist nämlich abhängig von der Kerntemperatur des Fleisches. Ich esse mein Steak am liebsten „medium rare“ bei 54 Grad Celsius Kerntemperatur. Aber der Reihe nach. Vielleicht kennst du es ja, wenn das Steak einen grauen Rand hat und nur in der Mitte noch etwas rosa ist. Wenn das der Fall ist, ist das Fleisch an der grauen Stelle schlicht übergart. Die Hitze des Grills oder der Pfanne wirkt auf die Oberfläche des Fleisches ein und zwar direkt mit voller Kraft. An dieser Stelle gart das Fleisch selbstverständlich schneller als im Kern, weshalb es auch an dieser Steller schneller übergaren kann. Besser ist, wenn das Fleisch im inneren, also unterhalb der oben beschriebenen Kruste schonend auf den Punkt gegart wird. Aus diesem Grund werden wir unser Steak heute rückwärts grillen. Beim sogenannten „rückwärts Grillen“ des Steaks, wird dieses zunächst bei niedriger Temperatur bis kurz vor die gewünschte Kerntemperatur gegart und zum Schluss über extrem hoher direkter Hitze mit einer leckeren Kruste versehen. Diese Methode hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen bekommt das Steak eine durchgehend gleichmäßige rosa Farbe und zum anderen bist du in der Lage auch mehrere Steaks gleichzeitig für deine Gäste punktgenau zuzubereiten. Bei vielen Steaks und nur einem Grill empfehle ich dir das Vorgaren der Steaks im Backofen durchzuführen (100 Grad Umluft) und das Finish dann auf deinem heißen Grill. Kommen wir jetzt zunächst einmal zu den Zutaten, die wir für das heutige Rezept benötigen.
Pizza vom Grillvon Olly von LivingBBQ.deWer kennt das nicht? Die Pizza beim Italiener um die Ecke schmeckt super lecker, hat einen knusprigen Boden und der Käse ist leicht angebräunt zerschmolzen. Wenn man sich dann mal vornimmt, das zu Hause auch so hinzubekommen, zerplatzen die Träume meist recht schnell und die Enttäuschung ist groß. Im heutigen Rezept zeige ich dir wie du auch zu Hause die perfekte Pizza auf dem Grill zubereitest und dein Italiener schon bald in Vergessenheit gerät. Wenn du nur wenige Dinge beachtest, dann steht dem Pizzagenuss nichts mehr im Wege. Welchen Grill du benutzt ist im Grunde egal, es funktioniert theoretisch sogar im Backofen. Dennoch ist der Geschmack einer Pizza vom Grill irgendwie anders insbesondere, wenn du ihn mit Holz befeuerst. Aber dazu gleich noch mehr. Vorab schon einmal, ich habe für das heutige Rezept einen Gasgrill benutzt, den dürften viele auch schon daheim haben. Wichtig ist, dass der Grill einen Deckel hat, denn du benötigst hohe Oberhitze. Kommen wir aber zunächst zum Geheimnis der perfekten selbst gemachten Pizza. Das große Zauberwort heißt Hitze. Du benötigst schlagartig hohe Hitze und zwar von oben. Außerdem benötigst du gleichmäßige nicht zu hohe Hitze von unten. Pizza im Backofen Viele heimische Backöfen haben gar nicht genug Power, denn mit 200 Grad Celsius bekommst du einfach kein optimales Ergebnis. Inzwischen haben viele Hersteller von Backöfen ihr Geräte mit einer Pizzastufe ausgestattet, welche dann immerhin 270 – 300 Grad Celsius schafft. Das ist schon ok, aber eigentlich immer noch zu wenig. Das zweite Problem ist das Backblech. Dieses ist nicht in der Lage die Hitze ausreichend zu speichern und die Feuchtigkeit des Teiges zu bewältigen. Deshalb nutzt man auch im Backofen einen Pizzastein. Holzbackofen der Pizzabäcker Der Italiener um die Ecke backt deine Pizza optimalerweise in einem holzbefeuerten Pizzaofen. Dort herrschen 400 Grad Celsius und genau das ist das Geheimnis. Wenn die Pizza bei diesen Temperaturen in den Schamott-Ofen geschoben wird, dann geht sie schlagartig auf, bekommt einen knusprigen Rand, eine softe Krume und leicht gebräunten Käsebelag. Gleichzeitig wird der Boden knusprig ohne zu verbrennen, denn der Schamottstein auf dem die Pizza gebacken wird, speichert die Hitze und gibt sie gleichmäßig ab. Wenn die Pizza dann noch in einem holzbefeuerten Pizzaofen zubereitet wird, kommt das leckere Aroma von Buchenholz noch hinzu. So muss eine perfekte Pizza aussehen. Nun, jetzt hat nicht jeder einen Schmottholzbackofen zu Hause. Deshalb zeige ich dir, wie du deine Lieblingspizza im Grill zubereitest. Wichtig ist hierbei folgendes: Hohe Hitze (>300 Grad) Pizzastein für einen knusprigen Boden Pizzaschaufel zum Einschieben der Pizza etwas Maisgries – alternativ geht auch Mehl Für mein heutiges Rezept habe ich eine Champignons Pizza ausgesucht. Welchen Belag du nimmst bleibt natürlich letztlich dir überlassen. Im Folgenden liste ich dir die Zutaten für die Pizzasauce, den Pizzateig und meinen Belag auf. Bevor ich dir die Zubereitung erkläre, noch eine kurze Anmerkung. Es ist von Vorteil, wenn du eine Küchenmaschine zum Teigkneten hast, denn das vereinfacht die Arbeit sehr. Ich habe selber auch noch nie den Teig ohne Maschine geknetet, weiß aber, dass das auch funktioniert. Dauert halt nur länger.
Perfekte Spareribsvon Olly von LivingBBQ.deSpareribs, auch Ribs genannt, gehören zur Holy Trinity des Barbecues in den USA. Ergänzt werden die Ribs noch durch die Pork Shoulder (Schweineschulter) und das Beef Brisket (Rinderbrust). Die Zubereitung der Ribs ist dabei nicht nur die schnellste, sondern im Grunde auch die einfachste Disziplin. Ein wenig Zeit musst du dennoch investieren, wenn du die perfekten Ribs haben möchtest, denn Barbecue ist keine Hexerei, sondern zeichnet sich durch „Low & Slow“ im Rauch gegartes Fleisch aus. Bevor es mit dem eigentlichen Rezept losgeht, noch ein paar grundlegende Dinge zu Ribs. Wenn du zum Metzger deines Vertrauens gehst um Rippchen zu bestellen, solltest du dir vorher im Klaren sein was du möchtest. Es gibt im Grunde drei Varianten. Es wird zwischen Kotelettrippchen (engl.: Loin Ribs oder Babyback Ribs), den Bauchrippchen (Spareribs) und den, der Allgemeinheit weniger bekannten, St. Louis Cut Ribs unterschieden. Die Kotelettrippchen zeichnen sich dadurch aus, dass sie relativ kurze Knochen haben. Der Rippchen-Strang hat eine fast gleichmäßige Breite. Zwischen den Knochen befindet sich etwas weniger Fleisch als bei den Bauchrippchen, dafür ist aber auf den Knochen mehr Fleisch. Die Kotelettrippchen werden aus dem oberen Rücken geschnitten, dort wo die Rippen am Rückgrat sitzen. Von der Mitte bis zum Ende des Rippenbogens befinden sich die Bauchrippchen, auch Spare Ribs genannt. Aufgrund des höheren Fettanteils des Bauches, haben die Bauchrippchen auch mehr Geschmack. Der Fleischanteil ist zwischen den Rippenknochen höher und auf den Knochen etwas geringer. Also genau umgekehrt zu den Loin- bzw. Kotelettrippchen. Der Zuschnitt, der bei den Wettkämpfen genutzt wird, sind die St. Louis Cut Ribs. Diese werden aus dem Mittelteil des Rippenbogens geschnitten und haben einen ordentlichen Fleischanteil. Diesen Zuschnitt findest du allerdings oftmals nur bei Online Metzgereien, die sich mit dem Thema Barbecue auskennen. Bevor wir jetzt zur Zubereitung kommen, noch eines vorab. Die Zubereitung von perfekten Rippchen benötigt Zeit. Ein „No-Go“ ist es die Ribs zu kochen damit sie zart werden, denn dabei geht der ganze gute Fleischgeschmack verloren. Wir garen die Ribs ausschließlich auf dem Grill! Für das heutige Rezept verwenden wir Kotelettrippchen. Eingefleischte Griller sagen zu einem Strang Rippchen auch „Leiter“. Was die Menge der Ribs angeht, hängt das immer von deinen Essgewohnheiten bzw. die deiner Gäste ab. In der Regel werden ca. 1,5 Leitern pro Person serviert, wenn es noch Beilagen dazu gibt.
Gegrillte Tintenfischtuben mit mediterraner Füllungvon Olly von LivingBBQ.deHeute wird es mediterran und sommerlich: Es gibt gegrillte Tintenfischtuben, die zuvor gefüllt wurden. Tintenfischtuben gibt es als Tiefkühlprodukt fertig ausgenommen und geputzt zu kaufen, das macht die wenigste Arbeit. Wenn du frische Tintenfische bekommen kannst, zugreifen. Ich hatte jedoch nicht die Möglichkeit, sodass ich auf die TK-Variante zurückgegriffen habe. Das ist völlig in Ordnung und ebenfalls super lecker. Auch wenn der Name Tintenfisch lautet, so handelt es sich bei diesen Tieren um sogenanntes Seafood, also Meeresfrüchten. In Deutschland werden alle Kopffüßer als Tintenfische bezeichnet. Es gibt darüber hinaus in anderen Ländern aber auch die Unterscheidungen zwischen Kalamare, Pulpo, Sepia, etc. Das Füllen von Tintenfischen ist eine weitverbreitete Tradition und sehr beliebt. Ich habe mich heute für eine mediterrane Füllung entschieden, die perfekt zu den schon fast sommerlichen Temperaturen im Frühling passt. Selbstverständlich könntest du die Füllung auch ungegrillt in den Tintenfisch geben, aber die zusätzlichen Röstaromen geben dem Gericht das gewisse Extra.
Fingerfood-Bratwurstspießevon Olly von LivingBBQ.deBratwurstspieße, in Grillerkreisen auch Wurstlollys genannt, sind eine beeindruckende Fingerfood-Vorspeise. Oder auch in gemütlicher Runde zum Bier als cooler Snack zu genießen, insbesondere dann, wenn deine Gäste mit der Grillerei nicht so vertraut sind. Die staunenden Gesichter, wenn du im Land der Bratwurstliebhaber eine einfache Bratwurst mal etwas anders servierst…
Geplankter Lachs mit Bacon-Krustevon Olly von LivingBBQ.deLachs ist ein Fisch, den man sowohl im Sommer, als auch im Winter hervorragend vom Grill servieren kann. Es gibt zahlreiche Varianten den Lachs zuzubereiten. Hierbei unterscheiden sich nicht nur Zubereitungsarten voneinander, sondern auch die verwendeten Zutaten machen am Ende den entscheidenden Unterschied. Lachs ist nicht gleich Lachs Es gibt zahlreiche Lachsarten wie zum Beispiel den atlantischen Lachs, Silberlachs, Rotlachs, etc. In Deutschland ist der Lachs im Zuge der Industrialisierung aus dem Rhein verschwunden und ausgestorben. Erst in den 1980er Jahr gelang es, den Lachs am Oberrhein wieder anzusiedeln. Der Lachs der heute im Handel zu bekommen ist, kommt häufig aus norwegischer oder chilenischer Aquakultur. Der Wildfanglachs stammt aus den Gewässern vor Alaska. Auf die Zubereitung kommt es an Bei der Zubereitung von Fisch und somit auch Lachs auf dem Grill ist es wichtig zu vermeiden, dass der Fisch austrocknet. Deshalb kommt es auf die Technik der Zubereitung an. Ein prima Hilfsmittel ist hierbei eine Holzplanke, auf der der Fisch gegart wird. In Grillerkreisen ist das Garen von Lebensmitteln auf Holzplanken sehr beliebt. Der Grund ist ganz einfach: es funktioniert einfach! Die Holzplanke erfüllt dabei gleich zwei Funktionen. Zum einen dient sie zwischen dem Lachs und der Hitze des Grills als Puffer. Sie schützt den Fisch vor zu hoher Hitze und somit vor dem (zu schnellen) Austrocknen. Auf der anderen Seite sorgt das Raucharoma, welches naturgemäß immer leicht bitter ist, mit seinem Aroma für eine ideale Ergänzung zum Fisch und den verwendeten Kräutern und Marinaden. Der Vorteil des Raucharomas von der Holzplanke ist, dass es nicht ganz so dominant ist, wie der Rauch von gewöhnlichem Räucherholz. Dieses würde unter Umständen das feine Aroma des Fisches übertünchen. Für das heutige Rezept benötigst du also neben dem Lachs und den Zutaten, zu denen ich jetzt komme, eine gewöhnliche Räucherholzplanke, die es inzwischen im gutsortierten Baumarkt oder Grillfachgeschäft zu erwerben gibt. Alternativ frag einfach mal deinen Schreiner, ob er dir eine ca. 1cm dicke unbehandelte Buchenholz- oder Zedernholzplatte überlassen kann. Am Besten gleich so groß, dass eine ganze Seite Lachs Platz hat. Fazit: Ein absolut fantastisches Rezept. Die verschiedenen Aromen der Zutaten in Kombination mit dem lecker geräucherten Lachs ist extrem lecker! Für das Rezept Geplankter Lachs mit Ahorn-Ingwer-Glasur und Bacon-Kruste benötigst du die folgenden Zutaten:
Blätterteig-Waldfrucht-Dessert vom Grillvon Olly von LivingBBQ.deDie einfachsten Dessertrezepte vom Grill sind eindeutig die, die unkompliziert und lecker sind. Das heutige Rezept beinhaltet meine Lieblingszutat: Blätterteig. Mit Blätterteig kann man so viele Rezepte zubereiten, von herzhaft bis süß, das ist einfach großartig. Für die Zubereitung dieses Desserts benötigst du einen Pizzastein und natürlich einen Grill mit Deckel. Natürlich lässt sich das Rezept auch im Backofen zubereiten. Ich habe das Rezept aber im Gasgrill zubereitet, weil dieser einfach mehr Power hat als der Backofen. Für die Nutzung des Pizzasteins im Grill gibt es nur wenig zu beachten. Wichtig ist, den Pizzastein von Beginn an mit in den Grill zu legen, da er sonst reißen könnte. Des Weiteren musst du darauf achten, dass der Pizzastein keine direkte Hitze von unten bekommt, d.h. es werden nur die Brenner rechts und links vom Pizzastein auf Vollgas aufgedreht. Das Aufheizen dauert in etwa 20 Minuten, dann ist der Pizzastein einsatzklar.
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